Das brutale Warten

Tick, tack, tick, tack – die Zeit läuft unaufhaltsam ab. Im Normalfall kümmert einem dies ja nicht. Man hat genügend Zeit um seine Zeit zu vertrödeln. Jeder weiss zwar, dass irgendwann fertig ist, den Löffel abgibt. Aber als 40-Jähriger ist das noch weit weg. Irgendwann in 40 Jahren oder so.
Aber was ist, wenn die Zeit einem durch die Finger rinnt. Man weiss zwar nicht genau, wann das Ende kommt. Es kommt aber bald. Es geht nicht mehr um Jahrzehnte. Es geht um Monate, vielleicht auch nur noch Tage.

Soll man jeden Tag doppelt so bewusst leben? Dinge nachholen, die man meint verpasst zu haben? Oder verdrängt man einfach alles? Meine Frau Lucero macht von allem irgendwie alles. Immer wieder wird sie sich bewusst, dass sie bald stirbt. Dann gibt es wieder Zeiten in denen sie einfach alles verdrängt.

Und was soll man als Angehöriger davon halten? Ich glaube inzwischen, dass ich einfach meine Frau unterstützen muss. Lange habe ich immer wieder versucht sie mit der Realität zu konfrontieren.


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Krebs ist Pech – und nun?

Es ist das Rauchen, die falsche Ernährung, die Umweltgifte und so weiter: Diese Gründe werden immer wieder als Ursache für den Krebs genannt. Tatsächlich ist schlicht und einfach Glück, dass man von Krebs verschont bleibt. So sind Genetiker durchaus überrascht, dass es nicht viel mehr Menschen mit Krebs gibt.

Der Grund: Krebs ist einfach erklärt ein Kopierfehler, der Auftritt wenn sich Zellen teilen. Bei Milliarden von Zellteilungen ist das Risiko rein mathematisch sehr gross. Rauchen und andere Risikofaktoren erhöhen das Risiko nur noch mehr. Soweit die wissenschaftlichen Fakten.

Man kann also mit seinem Lebenswandel nur bedingt beeinflussen, ob man Krebs bekommt oder nicht. Es ist schlicht und einfach Glück oder Unglück. Wie soll man damit umgehen?

Damit zu meiner ganz persönlichen Einschätzung:
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