Die hippste Stadt der Welt?

Nach den ernsten Blogeinträgen der letzten Tage widme ich mich leichterer Kost. Es geht um Mexiko-Stadt. Die Millionenstadt sei gerade sehr angesagt (habe ich irgendwo gelesen). Und tatsächlich hat die Stadt das besondere Etwas.

Sie hat eine sehr spezielle Mischung. Einerseits sind es die ganz modernen Gebiete. Zum Beispiel rund um die Strasse Paseo de la Reforma mit seinen Glaspalästen.

Nur ein paar Kilometer weiter ist die historische Altstadt mit der Oper Bellas Artes.

Ein paar Fahrminuten weiter fühlt man sich plötzlich wie in einem Dorf. Coyoacan ist denn auch einer meiner persönlichen Lieblingsort in der Stadt (und auch der vieler anderer wie man anhand der Mietpreise sieht).

Aber jeweils nur ein Katzensprung entfernt liegen dann auch die schmuddligen Ecken. Dazu gehört etwa das Gebiet Guerrero. Hier hat es viele verfallene Häuser, wie ich vom Dach meines Hotels sehen kann. Es sei auch ein sehr gefährliches Quartier, wie mir ein Coiffeur versicherte.

Weshalb mir D.F. (Distrito Federal = Hauptstadtbezirk) trotzdem gefällt? Die Stadt lebt. Sie ist urban und modern. Hier ist die Kultur Zuhause. Die Leute denken offener als in anderen Gebieten in Mexiko. Die katholische Kirche hat hier auch weniger Einfluss als in vielen Gebieten im restlichen Land. Hier fühle ich mich frei. Ich kann durchatmen – trotz des vielen Smogs.

Um die Frage im Titel noch zu beantworten: Ja.

Übrigens: Richtig gefährlich sind in der Stadt die Eichhörnchen im Park Chapultepec. Die können auch beissen – ganz im Ernst.


 
 
 

Kommentar abgeben: