Das letzte Mal …

Schlaflos die zweite Nacht in Folge. Wenigsten auf den Schlaf konnte ich doch bisher vertrauen. Naja, so ist es nun halt. Wenn der Hamster im Rad (im übertragenen Sinn) wie verrückt seine Runden dreht, kommt man nicht zur Ruhe.

Lucero sagt, es fühlt sich zurzeit an wie im Traum. Tatsächlich hat es was. Wir gehen gemeinsam für die Welt. Aber es ist nicht die Wirklich. Nicht die Zeit in der ich immer aufs Tempo drücke. In der ich Lucero sage, wir sind zu spät dran. Nein, die Zeit scheint still zu stehen.

Gleichzeitig verändert sich alles so schnell wie noch nie. Noch vor zwei Tagen stand ich mitten im Berufsleben. Modrierte die Morgensendung und organisierte eine Serie für das Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Doch das ist bereits weit, weit weg.

Ich fülle mich ganz nah bei Lucero, so nah wie selten zuvor. Andererseits habe ich Angst wie noch nie zuvor. Was kommt auf uns zu? 

Es gilt jede Minute auszukosten. Nichts mehr vor sich hin zu schieben. Noch einmal durch die Stadt Luzern schlendern. Noch einmal Brienz sehen. Es ist die letzte Chance. Die Zeit bleibt nicht stehen . Sie läuft ab.


 
 
 

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