NZZ StreetView?
In den vergangen Monaten hat ein Thema immer wieder für Schlagzeilen
gesorgt: Google StreetView. Dass der Internetkonzern ganze Strassenzüge fotografierte und ins Web stellte, stiess vor allem den Datenschützern sauer auf. Auch die Medien zeigten sich teilweise entsetzt. Die Privatsphäre gehe immer mehr flöten, so die Argumentation. Nun habe ich ein Bild auf NZZ Online entdeckt (siehe oben). Warum darf die NZZ dies veröffentlichen? Google versucht die Menschen immerhin unkenntlich zu machen. Auf der NZZ-Seite kann man die Personen dagegen deutlich erkennen. Zudem dürften die Besucherzahlen der Zeitungs-Homepage um einiges höher liegen als bei einem zufälligen Bildausschnitt auf Google Streetview. Ich will damit weder für Google Stellung beziehen, noch die NZZ an den Pranger stellen. Die Frage ist vielmehr, wie weit der Schutz der Privatsphäre im Netz geht, und ob die gleichen Regeln für alle gelten.
Nur so am Rande bemerkt: In Mexiko wurde StreetView in den vergangen Wochen auch aufgeschaltet. Niemand, aber wirklich gar niemand, regte sich darüber auf. Mexiko hat auch andere Probleme …

