Erster Tag in Mexio-Stadt
Mexiko ist anders und irgendwie trotzdem gleich. Bereits beim Anflug wird einem klar: die Stadt ist gross, sehr gross. Wenn man eine halbe Stunde über eine Landschaft mit beleuchteten Strassen fliegt, dann bekommt man eine Einschätzung was es heisst, in einer Gegend zu wohnen, in der 20 Millionen Menschen (und dies ist nur die offizielle Zahl) leben.
Dimensionen welche einem als Schweizer schlicht und einfach fehlen. Um und in Mexiko-Stadt leben drei Mal so viele Menschen wie in der ganzen Schweiz. Die Strassen, welche durch die Stadt führen, sind sechssprurig, und die nur in eine Fahrrichtung. Der zentrale Platz, Zocalo, bietet Platz für Bühnen und dutzenden Zelten. Quasi ein Bundesplatz XXL.
Daneben gibt es aber auch viele Ähnlichkeiten. Die augenfälligste war die stark Präsenz der amerikanischen Fastfood-Ketten. Das grosse “M” war bereits vom Flugzeug zu sehen. Und, was für einem als Schweizer sehr wichtig ist, die Strassen und die Metro sind sehr sauber. Für solch eine grosse Stadt schon fast unglaublich, vor allem wenn man den Quervergleich zu anderen Metropolen wie Belgrad oder Neapel macht.
Naja, es gäbe noch hunderte Dinge zu schreiben. Doch wie heisst es so schön: Bilder sagen mehr als tausend Worte. In diesem Sinn gibt es morgen Bilder von einem Brauch, der Schweizer ziemlich befremdlich ist. Dieser heisst: Dia de muertos (Tag der Toten).
Na dann ¡hasta mañana!

